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Geschichte des Golfsports

13. bis 15. Jahrhundert
Es gibt zwei Theorien, wer nun das Golfspielen wirklich erfunden hat: Ende des 13. Jahrhunderts erfanden die Holländer ein dem Golf sehr ähnliches Spiel, das Kolven. Hierbei wurde eine Holzkugel mit einem Holzschläger möglichst nahe am einen Stock geschlagen. Die Holländer kamen Mitte des 15. Jahrhunderts mit ihren Schiffen nach Schottland. Die Schotten gruben dann erstmals kleine Löcher, in die der Ball versenkt werden sollte.
Somit gelten die Schotten als Erfinder des Golfsports im heutigen Sinne.

1457
König James erteilt ein Verbot Golf zu spielen, das die Männer lieber Golf spielen, statt Bogenschießen zu verbessern.

1502
Das erste Golfset wurde hergestellt. Die Schläger hatten verschiedene Namen: Longnoses (Driver), Grassed Driver (mittlere Schläger), Spoons (kurze Schläger), Niblicks (Wedges), und ein putting Cleek.

1618
Golfbälle aus Leder, die mit Federn gefüllt waren, wurden gespielt. Um 1848 wurden dann die „Gutta Percha Balls“ eingeführt. Gutta-Percha ist eine Kautschukähnliche Flüssigkeit, die von Bäumen aus Malaysia gewonnen wird. Dieser Ball wurde von Hand gerollt und war wesentlich billiger als der Vorgänger aus Leder.

1744
Gründung des ersten Golfclubs, der Honourable Company of Edinburgh Golfers.

Mitte des 18. Jh.
Die ersten Golfregeln werden verfaß. Sie umfassen ca. 1 DIN A4 Seite. Noch heute werden die Regeln im Royal an Ancient Golfclub of St. Andrews beschlossen und geändert. Er wurde ca. 10 Jahre nach dem ersten Golfclub als die St. Andrews Society of Golfers gegründet.

1764
Der erste Golfplatz entsteht: der Old Course in St. Andrews. Er ist berühmt für seine typisch Schottische Form als „Links-Course“, denn die „Links“ sind die Verbindungsstücke vom Meer zum Festland. Diese Golfplätze haben immer viel Wind und sind auf sandigem, hügeligem Boden gebaut.

1873
Der erste Golfplatz in Nordamerika wurde gebaut: der Royal Montreal Golfclub. Er wurde von schottischen Auswanderern angelegt.

1890
Der Begriff Bogey stammt von einem alten Lied, das in England sehr bekannt war, der sogenannte „Bogey Man Song“. Ein Bogey ist ein altes schottisches Wort für Geist. Major Charles Wellman, der bei einem Turnier versuchte ein Par zu spielen beschrieb seinen Fehlversuch, als ob der Bogey-Mann ihn gefasst hätte.

1891
Der erste Golfclub in Australien wird gegründet. Wiederum von schottischen Einwanderern und somit auch wieder mit dem Zusatz Royal: Royal Melbourne Golf Club.

1899
In diesem Jahr entstand das erste Holz-Tee. Zuvor hat man einen kleinen Erdhügel gebaut, um den Ball dort zu positionieren. Ein Afroamerikanischer Zahnarzt entwickelte dann das Tee um sich nicht mehr die Hände schmutzig machen zu müssen.

1930
Bobby Jones gelingt der erste Grand Slam, er gewinnt die British Amateur Championship, die British Open, die US Open und die US Amateur Championship in dieser Reihenfolge in einem Jahr.

1986
Bernhard Langer war die erste Nummer eins in der Weltrangliste. Diese Rangliste wurde im April 1986 eingeführt und Lager hielt seine Position für 3 Wochen.

Die Major Turniere
Es gibt vier Stück: die US Masters, die US Open, die British Open und die US PGA Championship. Die übrigen Turniere werden um diese 4 Großereignisse herum gelegt und dienen quasi nur der Vorbereitung. Die Preisgelder liegen bei den Majors teilweise unter anderen Turnieren, doch hier werden die Gewinner weltberühmt.

Solheim Cup
Bekannt nach Karsten Solheim (Hersteller Ping Golfschläger) ist der Solheim Cup quasi der Ryder Cup der Damen. Er findet alle zwei Jahre abwechseln in Amerika und Europa statt. Das erste Match wurde 1988 ausgetragen.