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Ernährung

Ist Golf wirklich ein Sport? Darüber streiten sich Golfer mit Nicht-Golfern sehr häufig. Bei einer Golfrunde von 18 Löchern ist man 4-5 Stunden zu Fuß unterwegs und legt mehr als 6 Kilometer Wegstrecke dabei zurück.

Der Kalorienverbrauch bei einer Runde Golf liegt zwischen 1.000 und 2000 kcal, je nachdem wie der Trainingszustand des Golfers ist, wo die Außentemperatur liegt und wie die Höhenunterschiede auf dem Golfplatz sind.

Die körperliche Anstrengung, das Laufen und die Golfbewegung (alle Hauptmuskelgruppen werden in Anspruch genommen, in etwa 200 Muskel sind beteiligt) ist ein Bereich, die Konzentration ist der andere Faktor, der den Golfsport bestimmt. Um die Konzentration über einen längeren Zeitraum, beim Golfspielen sind es 5 Stunden (mit Pausen), benötigt man Energie, ausreichend Flüssigkeit im Körper und eine gewisse Grundlagenausdauer.

Womit wir beim Thema Ernährung wären, die eine nicht unbedeutende Rolle beim Golfen spielt. Man muss erstens ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. 2 Liter Wasser sollte man pro Golfrunde trinken. Um die Konzentrationsleistung aufrecht zu erhalten, sollte nach 9 Löcher eine Kleinigkeit gegessen werden, eine Banane, ein Früchteriegel oder ein Vollkornbrot.

Was Du nicht nur auf dem Golfplatz vermeiden solltest, ist die Zufuhr von Zucker. Ob durch Getränke oder die Nahrung nimmt man immer wieder Zucker zu sich. Zuviel Zucker ist insbesondere beim Sport hinderlich, da der Zucker sehr schnell verbraucht ist und Du dann keinen Antriebsstoff mehr in Deiner Muskulatur und Gehirn hast. Das ist wie ein Ferrari ohne Benzin, der fährt auch nicht mehr und so wirst Du nur mit Zucker bei einer längeren Belastung Deine Muskulatur immer schlechter bewegen und Dich auch weniger konzentrieren können.
Ein Tipp, um zu vermeiden, dass Du zu einem Ferrari ohne Benzin wirst, bereits am Tag vor dem Turnier, vor dem Training, vor dem Golfspielen beginnen Kohlenhydrate zu essen, wie z.B. Nudeln, Reis, Kartoffeln, Vollkornbrot. Der Körper speichert die Inhaltsstoffe für diese Nahrungsmittel und gibt dann nach und nach dem Körper während der Belastung den „Treibstoff“, so dass „Dein Ferrari“ (also Dein Körper) die ganze Runde mit vollem Tempo läuft.