Bayerischer Golfverband e.V.

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Ideen und Ziele des Programms

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Bereits seit 2009 zählt der GC Lauterhofen zu den Clubs die mit dem Gold-Zertifikat ausgezeichnet sind.

Mit dem Umweltprogramm Golf und Natur stellt der DGV den Golfclubs eine praxisnahe Anleitung für die umweltgerechte und wirtschaftliche Zukunft der Golfanlagen sowie für die Verbesserung der Spielbedingungen  zur Verfügung.

Golf und Natur ist in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Greenkeeper Verband Deutschland (GVD), mit wissenschaftlicher Begleitung durch die Rasen-Fachstelle der Universität Hohenheim entstanden.

Das DGV-Konzept zielt darauf ab, optimale Bedingungen für den Golfsport mit dem größtmöglichen Schutz von Natur zu verbinden. "Golf und Natur" bietet die Chance, im Rahmen einer mehrjährigen Planung, sowohl die Umwelt als auch die pflegerischen Gegebenheiten zu erfassen, und in planbaren Schritten zu verbessern. Da sich Umweltverbesserungen oft nicht kurzfristig einstellen, ist für die Umsetzung ein Zeitraum von mindestens zwei Jahren vorgesehen.

Golf hat als Sportart im Freien eine Beziehung zur Natur, da die Spielflächen unmittelbar in die Landschaft eingebunden sind. Wiesen, Bäume, Waldsäume, Hecken und Wasserflächen charakterisieren die Individualität jeder Anlage und machen diese unverwechselbar. Gepflegte Spielflächen fördern außerdem die Freude am Spiel im Freien und werden zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor, um neue Mitglieder und Greenfee-Spieler zu gewinnen.

Folgende Schritte unterstützen Sie in der Durchführung und Planung des Projekts:

  1. Registrierung
  2. Bestandsaufnahme
  3. Entwicklungsplan
  4. Umsetzung
  5. Zertifikat
  6. Kosten
Weiter Informationen zu "Golf und Natur" finden Sie hier.

Ökologischer Bundesfreiwilligendienst

Informationen rund um den Ökologischen Bundesfreiwilligedienst für Sportvereine: Icon PDF

Ökologischer Bundesfreiwilligendienst im GC Lauterhofen bei Bayernsport TV und bei SAT.1

Landesbund für Vogelschutz in Bayern

Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) ist der bayerische Partnerverband des NABU und setzt sich für eine vielfältige und erlebenswerte Natur in Bayern ein. Dabei ist der LBV mit 75.000 Mitgliedern und Förderern, 350 Kreis- und Ortsgruppen und Jugendgruppen und ca. 3.000 Hektar eigenen Schutzgebieten in ganz Bayern vertreten. Über 120 Mitarbeiter unterstützen von 23 Geschäftsstellen aus die Ehrenamtlichen vor Ort. www.lbv.de

Der Bayerische Golfverband ist Kooperationspartner und Mitglied des LBV.

Der LBV will Naturschutz in der Fläche umsetzen. Er bietet dazu große fachliche Kompetenz wie zum Beispiel:

  • "Übersetzen", im Sinne von naturschutzfachlichen Begrifflichkeiten für die praktische Arbeit verständlich machen
  • Hilfestellung bei der Erfüllung von rechtlichen Auflagen
  • Beratung bei Maßnahmen für Golf und Natur
  • Vermittlung zwischen Golfclub und Behörde
  • Kartierungen
  • Öffentlichkeitsarbeit gemeinsam mit dem Golfclub
  • Führungen auf dem Golfplatz (für Mitglieder, Schulen, aber auch Behörden-Vertreter)
  • Übernahme von Landschaftspflegearbeiten auf den Ausgleichsflächen durch den LBV
  • Aufzeigen von Möglichkeiten der Landschaftsgestaltung
  • Förderung der erweiterten Wahrnehmung des Golfplatzes jenseits des Golferlebnisses im Sinne eines Naturerlebnis
  • Gemeinschaftsprojekte mit den Jugendabteilungen der Golfclubs (Igel-Rückzugsort, Großes Insektenhotel, etc.)

BGV-Mitgliederanlagen können auf der Grundlage der Kooperation zwischen LBV und BGV sich Angebote zu den oben genannten Maßnahmen erstellen lassen. Dabei ist zu beachten, dass nicht alle Angebote in jedem Landkreis geleistet werden können. Die zum Teil von Ehrenamtlichen geleistete Arbeit wird in Rechnung gestellt. Alternativ kann eine Gegenleistung auch in Form einer freiwilligen Spende an die durchführende Kreisgruppe bestehen.

Für bestimmte Projekte können darüber hinaus auch Pakete gebucht werden:

  • Paket Nistkästen (Planung, Organisation, Durchführung)
  • Paket Insektenhotel (Planung, Organisation, Durchführung)
  • Paket Streuobstwiese
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Bernhard Langer half im Rahmen der Berenberb Bank Masters beim Aufhängen des Fledermausnistkasten.

BGV verleiht Allianz BGV-Umweltpreis

Im Rahmen der BMW International Open im GC München Eichenried hat der BGV am Donnerstag, 22. Juni erstmals gemeinsam mit seinem Partner Allianz den „Allianz BGV- Umweltpreis“ verliehen. Der GC Lauterhofen durfte sich über den ersten Platz freuen, vor dem GC Abenberg und dem Allgäuer GLC. Der Sonderpreis Jugend ging an den GLC Bayerwald.

Gesucht wurden Aktionen und Projekte, die auf Golfanlagen Beiträge zum Schutz, Pflege und Entwicklung von Natur und der biologischen Vielfalt leisten. Mit dem Allianz BGV-Umweltpreis werden besonders gute Projektideen von Golf&Natur Golfclubs ausgezeichnet, um ihnen mit dem Preisgeld die Umsetzung zu ermöglichen oder die Golfanlagen bei der Umsetzung damit zu unterstützen. Der Umweltpreis zeichnet auch umfassende Projektideen aus, die sich durch Neuartigkeit, Nachahmungspotential auszeichnen und als Best Practice Beispiele für andere dienen können. Schutz, Pflege und Entwicklung von Natur und Umwelt sind die Ziele, die der Bayerische Golfverband mit Unterstützung seines Premiumsponsors Allianz im Rahmen dieses Wettbewerbs verfolgt.

Den Sonderpreis Jugend erhielt der GLC Bayerwald, dessen Jugendliche bereits intensiv in die Umweltarbeit gemeinsam mit den Greenkeepern eingebunden sind. Für 2017 sind Baumpflanzungen, Wildblumenwiesen und die Pflege und Erneuerung der Teichanlagen geplant. Die Besonderheit hier besteht darin, dass Jugendliche diese Maßnahmen ausgeführt haben und ausführen und diesen anhand dieser Maßnahmen die Zusammenhänge sowie die Abhängigkeiten von Flora und Fauna vermittelt werden können. Ein tolles Projekt Jugendliche an Umweltarbeit heranzuführen.

Der Allgäuer GLC wurde mit seinem Bienenprojekt mit dem dritten Platz und einer Summe von EUR 1.000,- prämiert. Für die Bestäubung der 60 „Allianz Bäume für die Zukunft“ wurden zwei Bienenvölker eingesetzt. Außerdem wurden mit der Jugend umweltbildende Maßnahmen wie zum Beispiel das Schleudern von Honig sowie der Verkauf zu Gunsten der Jugend durchgeführt. Ein öffentlichkeitswirksames Projekt, das zur Nachahmung einlädt.

Zwischen den beiden Erstplatzierten Clubs fiel die Entscheidung der Jury sehr eng aus. Die Golfclubs Abenberg und Lauterhofen wiesen beide eine herausragende Qualität auf.Beide Clubs setzten auf umfassende Bestandserfassungen und umfangreiche Maßnahmen zur Entwicklung von biologischer Vielfalt. Dabei werden Mitglieder und Jugendliche eingebunden und sehr gezielt auf Öffentlichkeitsarbeit gesetzt.

Mit seinen vielzähligen Maßnahmen wie zum Beispiel den Bienenstöcken, der Vogelkartierung, die Umsiedlung von Hornissen, der Vogelstimmenwanderung und vielen weiteren Aktionen wurde der GC Abenberg mit dem zweiten Platz ausgezeichnet und darf sich über eine Fördersumme in Höhe von EUR 1.500,- freuen.

Seit 25 Jahren ist der GC Lauterhofen dem Thema Umwelt verbunden und hat den Roten Milan sogar in seinem Clubwappen abgebildet. Der Golfclub hat ein Gesamtkonzept mit vielen Projekten zum Schutz der Flora und Fauna vorgestellt und unterstreicht diese Projekte mit einer sehr guten Öffentlichkeitsarbeit. So wurden zum Beispiel Heidschnucken und Bienen integriert und Biotop Anlagen geschaffen. Zudem ist der Golfclub stark im Einsatz von nachhaltiger und innovativer Architektur und plant hier mit einem Greenkeeperhaus mit autarker Energieversorgung und einer weiteren Schutzhütte aus gefilzter Wolle und Stahl weitere Umweltprojekte. Auf Grund der innovativen und umfassenden Projekte, die als Vorbild dienen, zeichnete der BGV den GC Lauterhofen mit dem ersten Platz und einer Fördersumme in Höhe von EUR 2.500,- aus. Darüber hinaus lobte die Allianz weitere Sachpreise für die Unterstützung der Projekte aus. Für die drei Preisträger wurde als Zusatzpreis ein Gutschein für ein professionelles Foto-Shooting übergeben.

„Wir hoffen, damit auch weitere Golfanlagen zu überzeugen, sich an das QM-Programm Golf&Natur anzuschließen. Das Qualitätsmanagement zielt darauf ab, optimale Bedingungen für den Golfsport mit dem größtmöglichen Schutz von Natur zu verbinden“ betonte BGV-Geschäftsführerin Heidrun Klump. BGV-Präsident Norbert Löhlein betont im Rahmen der Verleihung wie wichtig die Unterstützung durch die Allianz im Rahmen des Projekts ist und bedankt sich bei allen Golfanlagen für ihr Engagement und ihren Beitrag zur gesellschaftlichen Verantwortung .

 „Mit der Unterstützung des BGV-Umweltpreises möchte die Allianz ein weiteres Zeichen für ihre gesellschaftliche Verantwortung im Bereich des Natur- und Umweltschutzes setzen. Der Wettbewerb ergänzt hervorragend die bestehenden Allianz Umwelt-Engagements, wie das breit gefächerte Förderprogramm der Allianz Umweltstiftung, das Baumpflanz-Projekt „Allianz – Bäume für die Zukunft“ und die Golf&Natur Partnerschaft mit dem DGV. Wir freuen uns, mit dem Allianz-BGV Umweltpreis einen Beitrag zur Realisierung interessanter und zukunftsweisender Umweltprojekte der bayerischen  Golf&Natur Golfclubs leisten zu können.   “ sagt Manfred Boschatzke, Direktor Marke und Sponsoring der Allianz Deutschland AG.  

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Bernhard Langer half im Rahmen der Berenberb Bank Masters beim Aufhängen des Fledermausnistkasten.

Golf und Ökologie im Einklang

Bernhard Langer unterstützt Nistprogramm für Fledermäuse im GC Wörthsee

„In Deutschland sind die Golfplätze vorbildlich. Da hat man erkannt, wie wichtig die Umwelt ist.“ Gary Player, einer der herausragenden Golfer aller Zeiten und diese Woche bei der Berenberg Bank Masters im Golfclub Wörthsee am Start, war gerade am Turnierschauplatz angekommen, als er sich begeistert über das Erscheinungsbild der Anlage zeigte. Tatsächlich gelingt es dem GC Wörthsee seit Jahren, die Anforderungen an einen Golfplatz als Sportstätte mit allen Vorstellungen von einer ökologisch vorbildlichen Anlage zu vereinen.

Auch deshalb nützte man die Chance, im Rahmen der Berenberg Bank Masters, vor zahlreichen Zuschauern und mit tatkräftiger Unterstützung von Bernhard Langer einen Fledermausnistkasten aufzuhängen. „Fledermäuse haben wir seit Jahren sehr zahlreich auf der Anlage“, erklärte Head-Greenkeeper Hans Ruhdorfer, der auch im Wesentlichen verantwortlich für das Programm „Golf und Natur“ zeichnet, das der GC Wörthsee durchführt.

Als einer der ersten Clubs im Münchner Raum gelang es der Anlage am Wörthsee die Auszeichnung in Gold für das Programm Anfang des Jahres in Empfang zu nehmen. Diese wird vom Deutschen Golf Verband verliehen. Dazu beigetragen haben zahlreiche aufwändige Maßnahmen, die der Club in den vergangenen Jahren durchführte: An Bahn 15 zum Beispiel wurde eine Hirschkäfermeiler angelegt. Eine Kartierung der Vogelarten wurde ebenso in Auftrag gegeben wie eine komplette faunistische Erhebung. Die genaue Nährstoffkontrolle der Böden ist schon aufgrund der Nähe zum Schluifelder Moos Pflicht, wobei Ruhdorfer Wert darauf legt, dass Pestizide in der Golfplatzpflege zum Beispiel ohnehin tabu sind.

Bei den Profis aus ganz Europa stieß das natürliche Erscheinungsbild der Anlage im Verlauf der Turnierwoche jedenfalls auf eine ähnlich große Begeisterung wie der erstklassige Pflegezustand des Platzes. Golf und Ökologie – so stellte Geschäftsführer André Mosig zufrieden fest, schließen sich eben keineswegs aus, sondern ergänzen sich hervorragend. 

Aktuelle Informationen aus den Golfanlagen

Golfplatz wird von 50 Heidschnucken "gemäht"
Golfclub und Schule engagieren sich für die Natur
Silbersatus erreicht
Bronze für die Golfanlage Puschendorf
Gold-Zertifikat bestätigt
Öko-Label in Gold für Golfclub
Kein Platz für Vorurteile
100. Teilnehmer bei Golf und Natur
Prämierte Ökologie-Pioniere
Vogelwelt im GC Isarwinkel