Bayerischer Golfverband e.V.

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Bayerische Damen müssen sich geschlagen geben

12.10.2020
Anni Eisenhut (MGC) beim DGV-Mannschaftspokal 2020 (Photo DGV/stebl)

Nach anfänglicher Euphorie, können die Bayerischen Damen dem Team aus der Hauptstadt lediglich gratulieren.

Beim DGV-Mannschaftspokal, der vom 9. bis 11. Oktober 2020 im GC Hardenberg ausgetragen wurde, traten die neun besten Damenteams Deutschlands gegeneinander an. Der 1. GC Fürth, Münchener GC und der GC München Valley gingen unter Bayerischer Flagge an den Start. Nach drei spannenden Runden durften allerdings die Hauptstädter feiern. Die Damen aus dem GLC Berlin-Wannsee wurde mit nur acht über Par Mannschaftsergebnis Deutscher Mannschaftsmeister. Die bayerischen Teilnehmer platzierten sich nach starkem Auftakt im Mittelfeld.

An Tag eins des DGV-Mannschaftspokals durften sich die Bayern noch freuen. Nach überragenden Runden von Nicola Rössler (-5), Vicki Troeltsch (+0), Antonia Alefeld (+3) und Anni Eisenhut (+4) teilte sich der Münchener GC noch die Führung bei insgesamt zwei unter Par mit dem GC München Valley. Für Valley gingen Chiara Horder (-2), Maria Anetseder (-1), Verena Gimmy (+1) und Selina Weiher (+7) an den Start. Mit diesem Blitzstart ließen sie die Damen aus der Bundeshauptstadt zwei Schläge auf Abstand.

Diese zeigten allerdings im Verlauf des Wettbewerbs noch, was in ihnen steckt. Bereits an Tag zwei zogen sie an den Bayerischen Damen vorbei und sicherten sich mit einem Abstand von sieben Schlägen auf die Konkurrentinnen aus St. Leon-Rot die alleinige Führung. München Valley rutschte auf Rang fünf (+13) und der Münchener GC sogar auf Rang sieben (+17) ab.

Am Finaltag konnte das Team um Marie-Agnes Fischer (MGC) den Score zusammenhalten (+8) und verbesserten sich auf Rang sechs mit gesamt 25 über Par – nur einen Schlag hinter den Kolleginnen aus München Valley. 

Die Damen vom 1. GC Fürth landeten mit 38 über Par auf dem achten Rang. Für die Franken gingen Franziska Bremm, Eva-Lucia Lindner, Lisa Marie Schumacher Luisa Deutzmann und Nina Straßer an den Start.